Gestern im Training mit einem Kunden aus dem Maschinenbau: Es ging um seine Außendienstbesuche bei potenziellen Neukunden, bei denen er oft nicht so richtig zum Zuge kam. Oft scheiterte es bereits am Empfang – oder am nicht so passenden, holprigen Gesprächseinstieg, der keine gute Basis für eine folgende Kundenbeziehung legte.
Aufgrund häufiger Fragen gibt es heute Informationen zum Thema: Was ist bei Telefonakquise erlaubt? Von Dr. Jan Wendt Rechtsanwälte Brehm und Wendt.
Der kürzeste und schnellste Weg eines Unternehmens zum Endkunden geht über das Telefon. Das Telefonmarketing hat seinen Reiz darin, dass der Kunde individuell über das beworbene Produkt oder die angebotene Dienstleistung informiert werden kann. Doch in den vergangenen Jahren ist es zunehmend schwieriger geworden, auf legalem Wege Kaltakquise über das Telefon durchzuführen. Denn der Gesetzgeber hat die Anforderungen, unter denen ein Kunde zu Werbezwecken angerufen werden kann, nach und nach verschärft.
„Die Akquise für meine kleine Firma macht mir Spaß – ich habe endlich meine eigene Akquise-Strategie gefunden.“ Derart motiviert saß eine Kundin bei mir gerade im Abschlussgespräch.
Ein ganz normales Erstgespräch mit einem potenziellen Kunden: Diesmal ging es um meinen Akquise-Service, bei dem ich und mein kleines Team im Auftrag Kunden gewinnen. „akquise-plus akquiriert unter Ihrem Namen Neukunden für Ihr Unternehmen“ – so steht es auf meiner Website.
Nicht nur klassische Einzelkämpfer, auch Agenturen suchen oft den richtigen Dreh in ihrer Kundengewinnung. Gestern erzählten mir die Inhaber einer Agentur für Veranstaltungen, dass sie die Akquise als sehr mühselig empfanden. Sie erlebten oft, dass Sie gar nicht bis zum Kundengespräch durchkamen – und bei der telefonischen Kontaktaufnahme oft schon in der Zentrale abgewimmelt wurden.
Kundengewinnung ist nicht wirklich oft eine Lieblingsdisziplin – doch vor kurzem habe ich einen Kunden beraten, dem das Thema Akquise und Vertrieb besonders schwer im Magen lag. Er konnte sich nicht vorstellen, zum Hörer zu greifen oder auf anderem Wege auf sich aufmerksam zu machen. Zu groß war die Befürchtung, verkäuferisch und aufdringlich zu wirken oder gar so, als wolle er die Kunden über den Tisch ziehen.
Anstatt passiv auf Kundschaft zu warten und mal hier, mal dort aktiv zu werden, sollten Sie ausgewählte Maßnahmen aktiv und zielgerichtet einsetzen. Finden Sie Impulse für Ihren persönlichen Akquise-Plan!
Hier können Sie sich den Akquise-Leitfaden kostenfrei herunterladen, einfach hier klicken:
Welche Erfahrungen machen Sie in der Kundengewinnung?
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Die Autorin: Christina Bodendieck berät und unterstützt Unternehmen und Selbstständige durch Akquise und Marketing-Strategien, Training und Coaching zu allen Akquise und Vertriebsthemen. Sie gibt Workshops und hält Vorträge.
Video: Ihr Akquise-Leitfaden – 6 Schritte zur besseren Kundengewinnung
Lernen Sie step by step in sechs Schritten, wie gute Akquise geht – und zwar vom Anfang bis zum Erfolg. Mit Elan loslegen, richtig und planvoll herangehen, sich gezielt und attraktiv positionieren. Und vor allem: Durchhalten und Dranbleiben!
Step:1 Klarheit & Haltung
Klarheit verschafft Durchblick – das gilt auch für Ihre Akquise. Wo stehen Sie, mit welcher Haltung gehen Sie an den Start? Hier geht’s um grundlegende Einstellungen, auf die Sie immer wieder zurückgreifen werden.
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Die Autorin: Christina Bodendieck berät und unterstützt Unternehmen und Selbstständige durch Akquise und Marketing-Strategien, Training und Coaching zu allen Akquise und Vertriebsthemen. Sie gibt Workshops und hält Vorträge.
Brauchen, nein. Aber die Möglichkeiten, die sich durch Social Media ergeben sollten wir nutzen. Durch Social Media haben wir die Chance uns zu vernetzen unsere Inhalte zu multiplizieren und sie so ganz neuen Kreisen zugänglich zu machen. Der Nutzen kann also sehr groß sein, wenn man Social Media als Unternehmen oder Unternehmer strategisch aufbaut und die Netzwerke pflegt.
Die Art der Informationsbeschaffung hat sich völlig geändert. Früher waren Brief und Flyer wichtige Mittel der Akquise. Heute spielen diese fast keine Rolle mehr. Kunden suchen sich ihre Information im Internet oder in den sozialen Netzwerken. Sie suchen Empfehlungen zu Produkten, Dienstleistungen und Unternehmen.
Welche Plattformen sind wichtig?
Das hängt ganz klar von dem ab, was ich für Inhalte habe und welche Zielgruppe ich ansprechen möchte:
Als Basic für Unternehmer bezeichne ich immer Xing, als digitale Visitenkarte. Hier kann ich durch Veranstaltungen und andere Kontakte ein Business-Netzwerk aufbauen. Es bedarf aber guter Pflege und echtem Netzwerken.
Google+ ist natürlich das Netzwerk von Google. Die Relevanz der Suchmaschine ist nicht zu vernachlässigen. Wenn ich mit meinen Inhalten gefunden werden will, sollte ich dieses Netzwerk für mich und mein Unternehmen nutzen.
Bei Facebook stehen Links zu interessanten Artikeln, aber vor allem Fotos und Videos im Vordergrund. Die visuelle Komponente ist hier entscheidend und natürlich geht es hier etwas lockerer und ungezwungener zu.
Youtube sollte jeder stark nutzen, der Videos einsetzt. Gerade im Bereich der kurzen Erklärungsvideos, der Tutorials funktioniert das Netzwerk wunderbar. Hier ist nicht immer eine aufwendige Videoproduktion notwendig. Es gibt viele, die sogar mit Handyvideos sehr erfolgreich ihre Zielgruppe ansprechen.
Twitter ist natürlich schnell, informativ und kompakt, da nur 140 Zeichen zur Verfügung stehen. Wer also seine Inhalte auf diesem Weg transportieren will, kann hier sich zu bestimmten Themen sehr gut ein Netzwerk aufbauen.
Weiter Plattformen sind dann noch Instagram für Fotos, Pinterest für Fotos und Infografiken und noch viele mehr. Jeder sollte genau überlegen, welche Plattform für ihn wichtig ist.
Worauf sollten wir achten?
Social Media lebt vom Netzwerken. Es nützt keinem etwas, wenn einfach nur Inhalte geteilt werden. Ich brauche eine Community, die diese Inhalte weiter multipliziert. Social Media funktioniert nur, wenn ich mich beteilige und auch die Inhalte von anderen weitergebe.
Ich sollte mir Gedanken über die „Heimat“ meiner Inhalte machen. Oftmals macht es Sinn, auf der Website einen Blog einzurichten, wo ich meine Inhalte publiziere. Hierzu plane ich dann alle Aktivitäten in einem Redaktionsplan.
Wie bringe ich Struktur in meine Social Media Aktivitäten?
Bevor ich mit Social Media anfange, sollte sich jeder Gedanken machen, was will er damit erreichen. Also sollten vorab ganz klar, Ziel, Zielgruppe, Inhalte, Kanäle und Vorgehensweise in einer Strategie festgelegt werden.
Vielleicht macht es am Beginn Sinn, erst einmal nur 1 oder 2 Netzwerke aufzubauen. So kann ich mir auch ein Bild machen, wie Social Media funktioniert und was für mich funktioniert und was ich lieber bleiben lassen sollte.
Der bereits angesprochene Blog sollte gut überlegt sein und vor allem regelmäßig neue Inhalte für die Kunden zur Verfügung stellen. Durch den Redaktionsplan kann ich diese Regelmäßigkeit unterstützen und mache mir schon frühzeitig Gedanken über die Themen, die meine Kunden interessieren.
Ein Blick in die Zukunft: Welche Trends zeichnen sich ab?
Social Media geht nicht mehr weg. Die Netzwerke werden sich verschieben, neue tauchen auf und einige werden miteinander verschmelzen.
Leider wird in so manchen Netzwerken immer mehr das Thema Werbung wichtig. Die Betreiber erwarten, dass sich Unternehmen die Sichtbarkeit ihrer Inhalte etwas kosten lassen. Hiervon sollte sich Unternehmer aber nicht zu sehr beeindrucken lassen. Viel wichtiger ist, sich um die eigenen Inhalte zu kümmern und diese so spannend und interessant zu gestalten, dass das Netzwerk diese gern weiter teilt.
5 Tipps
Erst Geben, dann Nehmen!
Überlegen Sie ganz genau, was Sie ihrem Netzwerk an Inhalten zur Verfügung stellen können.
Liken, Plussen, Teilen Sie Beiträge von anderen, die zu Ihrem Thema passen.
Beteiligen Sie sich!
Überlegen Sie genau, was Sie Teilen!
Das Internet und Netzwerke vergessen nicht. Überlegen Sie sich, wofür Sie wahrgenommen werden wollen
„Posten Sie nur das, was Sie auch laut vor dem Rathaus äußern würden!“
Nehmen Sie sich Zeit für Strategie und einen Plan!
Ausprobieren und üben ist immer gut, um die Dinge zu verstehen. Wer aber wirklich etwas erreichen will, sollte strategisch an Social Media herangehen.
Zeigen Sie Persönlichkeit!
Social Media heißt „Social“, es geht hier um Menschen. Zeigen Sie, wer Sie sind, was Sie interessiert. Bringen Sie sich mit ein.Es interessiert niemanden, wenn Sie im Pressemitteilungsstil Informationen posten. Es geht um Geschichten, spannende Themen und interessante Inhalte.
Der Ton macht die Musik!
In den Netzwerken ist es immer das geschriebene Wort. Durch Emotionen wie Ärger, Euphorie und Streit kann es dazu kommen, dass man so manchen Inhalt falsch versteht. Bevor Sie also auf etwas antworten, überlegen Sie lieber noch einmal, bevor Sie vielleicht Diskussionen anstoßen, die Sie nicht wollen.
Silke Loers Beraterin für Social Media und Vertrieb
Liebe Silke, vielen Dank für Deine Tipps und Erfahrungen.
Jetzt sind Sie dran: Welcher der Tipps hat Ihnen am meisten geholfen? Hinterlassen Sie einen Kommentar, ich freu mich drauf!
Die Autorin: Christina Bodendieck berät und unterstützt Unternehmen und Selbstständige durch Akquise und Marketing-Strategien, Training und Coaching zu allen Akquise und Vertriebsthemen.
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